Gibt es in
einem Garten, sei er klein oder gross, eine Blume, die die Rose aussticht? Die Rose hat
alles in sich: Schönheit der Formen, Reichtum an Farben, Süsse des Parfums - und sie
birgt die universellsten Erlebnisse; denn seit der Mensch auf der Erde ist, hat er immer
und überall die Rose geliebt...
J. Lachaume,
berühmter französischer Rosenzüchter, 19. Jhdt.

Es macht immer
wieder Freude, bunte Sträuße aus allen Rosen zusammen zu stellen, die gerade im Garten
blühen. Im Bild eine durch Regenwetter recht violette American Pillar, eine gelbe
Canicule, die weiße Glamis Castle und eine unbekannte Rose.
MEINE PFLANZTIPPS FÜR ROSEN
PLANTING ROSES
Die Tipps
beruhen auf meinen persönlichen Erfahrungen, sind absolut subjektiv und bieten keine
Gewähr - ich bin rosenverliebter Laie, kein Gärtner.
Die beste Zeit, um Rosen zu
pflanzen, ist der späte Herbst oder der frühe Frühling, bevor die Blättchen
herauskommen. Nie bei Frostgefahr pflanzen! Kleine Rosen, z.B. Moosröschen, die in
Töpfen kultiviert werden, können jederzeit im Jahr gepflanzt werden, müssen aber im
Sommer besonders sorgfältig gewässert werden! Man kann sie auch auf Terasse oder Balkon
im grösseren Topf belassen und im Herbst auspflanzen. Wird der Boden zwei bis drei Wochen
vor der Pflanzung vorbereitet, hat die Erde Zeit, sich zu setzen und zu lüften.
Rosen hassen sauren Boden
und gedeihen am besten in einem kalkigen, fast lehmigen Boden. Beachten sollte
man auch, dass die meisten Rindenmulche den Boden säuern! Man sollte nie den Boden
austauschen, denn der neue verbraucht sich schnell und der Eingriff in die Natur lohnt
nicht. Besser helfen ein paar Tricks, wenn der Garten nicht ideal ist. Schon bei der
Auswahl der Sorten sollte man auf Pflanzen achten, die Schatten oder Prallsonne vertragen,
die frostfester oder robuster sind. Faustregel: Rosen lieben Sonne und mildes Klima.
Einige Blüten, vor allem dicht gefüllte, sind sehr regenempfindlich. Eine gute
Gärtnerei berät gerne. Wie aber bekomme ich den idealen Rosenboden?

Hat der Gartenboden einen
sauren, meist feuchten Boden mit viel Humus?
Dieser Boden ist für Rosen der am
schlechtesten geeignete. Man sollte sich die Pflanzung wirklich überlegen - andere
Pflanzen könnten dem Garten ein ebenso schönes Gesicht geben! Ideal ist ein solcher
Boden für Rhododendren und Azaleen, sie zu sammeln, kann ebenso befriedigend sein wie das
Sammeln von Rosen. Wer trotzdem Rosen pflanzt, sollte beachten, dass sie immer kleiner und
schwächer bleiben werden. Sie bekommen weniger Blüten und sind anfälliger gegen
Insekten. Die meisten Dünger, die sie brauchen, werden von diesem Boden nicht
aufgeschlossen. Rosen hier zu züchten, wird ein zeit-, arbeits- und geldaufwendiges
Hobby! Im Gegensatz zu anderen Böden wird man mehr künstliche Dünger und mehr Gift
benötigen, das harmonische und natürliche Gleichgewicht des Gartens also empfindlich
stören. Mein Rat bei Moorböden: Finger weg von Rosen.
Ist der Boden nicht allzu sauer,
kann man versuchen, den Boden zu neutralisieren. Regelmässige Kalkgaben sind
unumgänglich, Urgesteinsmehl stärkt die Pflanzen zusätzlich. Wichtig ist ausserdem eine
gute Drainage, denn Rosen faulen bei Staunässe an den Wurzeln. Man wird also nicht umhin
können, in das Beet Sand und Lehm einzuarbeiten.
Ist der Gartenboden sehr
sandig?
Hier wird es im Sommer Probleme
mit Trockenheit geben, denn sandiger Boden hält Feuchtigkeit und Nährstoffe schlecht.
Sandigen Boden sollte man vorher aufarbeiten, indem man Kompost, kompostierten Dung und
Torfersatzprodukte einbringt. Kein Torf verwenden! Auf der einen Seite schadet die
Torfgärtnerei den letzten Feuchtgebieten, die langsam austrocknen, auf der anderen Seite
hat Torfersatz bessere Eigenschaften! Torfersatz hält das Wasser im Sommer sehr viel
besser und trocknet nicht so extrem aus, wenn man einmal das Giessen vergisst.
Ausgetrocknetes Naturtorf dagegen lässt sich nur schwer wieder benetzen. Rosen lassen
sich in diesem Boden trotzdem gut ziehen. Man muss einfach nur bei Hitze besser wässern
und eventuell den Dünger anders dosieren. Bei Kompostgaben erübrigt sich letzteres.
Ist der Gartenboden
kalkig, trocken im Sommer und schlammig bei Regen?
Bei diesem Boden gibt es kaum
Probleme mit Rosen! Man sollte lediglich den Nährstoffgehalt prüfen und bei Bedarf
Kompost, kompostierten Dung und vielleicht etwas Torfersatz zugeben. Nicht zuviel
Torfersatz, weil er bei viel Regen nicht richtig verrottet. In diesem Boden kann die
Mangelkrankheit Chlorose auftreten. Die Rosen bekommen von den Rändern und Nerven her
eine gelbe Blattfarbe, bis die Blätter ganz abfallen. Es gibt spezielle Chlorose-Zusätze
fürs Giesswasser. Man kann aber auch 200-300 g Schwefelpulver pro Quadratmeter in den
Boden arbeiten.
Ist der Gartenboden extrem
lehmig und schwer, pampig nach Regen und wie Zement im Sommer?
Kein Grund für
Traurigkeit, denn ich habe mit diesem Boden die besten Erfahrungen gemacht! Es ist ein
Boden, den Rosen lieben. Die meisten dieser Böden haben genügend Kalk, das sollte man
testen. Der einzige Trick besteht darin, das Pflanzloch grösser als gewöhnlich zu
schaufeln und die Rose mit einer guten Pflanzerdemischung einzusetzen. Man kann sie mit
etwas Torfersatz und Sand aus dem eigenen Gartenboden mischen. Kompost gebe ich erst nach
zwei Monaten hinzu, damit die Wurzeln nicht ausschiessen, sondern kräftiger werden. In
den Lehm finden die Rosenwurzeln dann ihren Weg von ganz alleine, vielleicht sollte man
für eine gute Vermehrung von Regenwürmern sorgen, die den Boden belüften. Im Sommer
darf man das Giessen nicht vergessen und gegen die Krustenbildung des Bodens pflanze ich
entweder Stauden und Bodendecker oder mulche mit Stroh. Rindenmulch säuert zu sehr,
Grasmulch bringt zuviele Unkrautsamen und ist ein Eldorado für Schnecken. Etwa im März
trage ich eine gute Schicht Kompost mit kompostiertem Pferdedung und Algen auf, dann ist
eine Düngung eigentlich erst wieder im Mai und vor der zweiten Blüte nötig.
Naturdünger werden von Rosen übrigens besser aufgenommen als Kunstdünger.
top

In meinem
Garten im Elsass blühen Rosen auch noch unermüdlich im frostigen Herbst, wie diese Lili
Marleen, die mit Lavendel in einem Kübel wächst und in geschützter Lage bis in den
Dezember Knospen ansetzt.
Ein paar Geheimtipps aus
meinem Garten:
Lavendel zwischen
Rosen gepflanzt hält eine Menge Insekten von den Pflanzen ab.
Getrockneter Lavendel passt schön zu getrockneten Rosen. Rosmarin und Pfefferminze
haben ebenfalls positive Eigenschaften im Verbund mit Rosen, Knoblauch
und Zwiebeln bekämpfen Pilzkrankheiten im Boden und
blühen hübsch. Im Mittelalter war man der Meinung, eine Unterpflanzung mit Knoblauch
mache Rosen "feuriger". Wer Wühlmäuse hat, verjagt sie mit Wolfsmilch.
Holunder, Nasturtium, Schneeball und Kapuzinerkresse
ziehen Blattläuse an. Pflanzt man sie etwas abseits von Rosenbeeten, werden die Rosen
weniger befallen. Kurzum: Die Aufgabe von Monokulturen und das Mischen mit Kräutern oder
Staudenblumen geben dem Rosenbeet nicht nur ein bunteres Gesicht, sondern sparen eine
Menge Arbeit, Gift und Geld.
Kaffeesatz ist
nicht nur bei Geranien ein idealer "Färber". Gibt man ihn auf
die Erde bei roten oder rosa Rosen, wird deren Farbe mit der Zeit intensiver und dunkler.
Inzwischen ist nachgewiesen worden, dass das Koffein Blütenpflanzen stärkt, vor allem
gegen den Befall durch Ungeziefer. Mit regelmäßigen Zugaben von Baldrianblütensaft
(auch aufgespritzt) im Gießwasser stärkt man die Pflanzen gegen Krankheiten
und macht sie resistenter gegen Frost. Er fördert Blütengröße und
Farbintensität. In den Komposthaufen geträufelt, regt er die Regenwürmer zur Vermehrung
an. Auch den gefürchteten Mehltau vor allem bei alten Rosensorten kann
man biologisch in den Griff bekommen - es gibt im biologischen Gartenbedarf Mittel aus Lezithin.
Lezithin sollte man bei empfindlichen Sorten schon spritzen, bevor sich die ersten
Anzeichen zeigen, bei Regen wiederholt. Geheimtipp einer Gärtnerin: Öfter mit Milch
spritzen, die enthält die gleichen Fette, ist billiger und absolut unbedenklich.
In warmen Regionen oder an
besonders sonnigen Plätzen treiben die Rosen manchmal schon im Februar aus oder blühen
bis in den Dezember. In solchen Fällen macht man den Rückschnitt auf
keinen Fall im Herbst, sondern im März / April. So werden die Rosen stärker und blühen
williger. Der vollkommene Rückschnitt, den man früher propagierte, ist übrigens ein
Gärtnermärchen, er lohnt nur in heissen Regionen bei starkem Wuchs und bei schwachen
oder überalterten Pflanzen. Ich lasse die Hagebutten nach der Herbstblüte reifen, habe
dadurch noch Schmuck im Winter - schneide im Frühjahr altes Holz aus und einen
Formschnitt - so kann auch eine Queen Elizabeth statt der üblichen 1,20 m durchaus ihre
zwei Meter und mehr erreichen!
Ich habe gute Erfahrungen gemacht,
auf jeden Kunstdünger zu verzichten, denn er macht die Rosen schwächer,
lässt die Triebe zu sehr schiessen und erschöpft die Pflanzen zu schnell nach der
Blüte. Stattdessen mische ich guten Kompost, kompostierten Dung von Schafen und Pferden,
Guano und Algen mit etwas Trockenblut.
In den letzten Jahren habe ich die
Erfahrung gemacht, dass sich die Klimaveränderungen stark auf die
Rosenblüte auswirken. Hier im Elsass blühen die Rosen teilweise fünfmal im Jahr
bis weit in den Dezember hinein. Wenn schon die ersten Frühlingsmonate so heiß
werden wie 2007, beginnt die Blütezeit Ende April / Anfang Mai. Mehr als drei Blüten
erschöpfen die Rosen manchmal, die vierte und fünfte Blüte wird kleiner und
spärlicher. Während man früher nach dem Sommer nicht mehr düngte, dünge ich intensive
Herbstblüher noch einmal Ende August / Anfang September. Bei anderen Sorten hab ich auch
schon mit einem stärkeren Rückschnitt im Sommer nach der zweiten Blüte experimentiert.
Heißer werdende Monate sind günstig für Rosen allgemein. Sollte aber der Hochsommer
auch in Zukunft so verregnet werden wie die letzten Jahre, werden Sorten, die leicht
Mumien bilden, weniger attraktiv sein.

Krankheiten und
Schädlinge:
Leider kommt man bei Rosen um das
Spritzen auch im Ökogarten nicht herum. Seit Anfang des 20. Jhdts. die persische gelbe
Rose eingekreuzt wurde, um leuchtend gelbe und orangefarbene Rosen zu erhalten, haben alle
direkten Nachkommen keine Widerstandskraft gegen Pilzkrankheiten. Die
persische Rose ist eine Wüstenpflanze, die mit den feuchten Böden unserer Breiten nicht
fertig werden musste. Viele historische Rosen sind anfällig gegen Mehltau,
eine gute Gärtnerei berät hier und man kann schon beim Kauf auf robuste Züchtungen
achten. ("Dorothy Perkins" ist z.B. extrem anfällig, Kordes hat jedoch
"Super-Dorothy" gezüchtet, eine moderne Form, die ähnlich wirkt, jedoch gesund
bleibt).
Trotzdem kann man ganz natürlich
spritzen - nach meinen Erfahrungen sogar wirkungsvoller. Gegen Mehltau
gibt es im Biogartenhandel Lezithinpräparate, gegen die anderen
Krankheiten schonendere und vor allem pflanzenstärkende Mittel. Wer mit Brennesselbrühen
etc. arbeitet, sollte etwas mehr verdünnen als bei anderen Pflanzen und unbedingt die
Blüten aussparen! Gegen Blattläuse setze ich einen starkes
Teekonzentrat aus Tabak und Knoblauch an, das ich mit höchstens 5% Brennspiritus und
Seifenlauge aus Kernseife versetze. Erhöht man den Kernseifenanteil, kann man auch Schildläuse
bekämpfen. Man kann auch Marienkäfer im sehr frühen Frühjahr ordern und aussetzen, die
effektivste und natürlichste Methode. Bei Sternrußtau hilft am besten
das Entfernen der befallenen Blätter, die nicht auf den Kompost dürfen, weil sie
anstecken, oder ein Rückschnitt. Robuste Pflanzen erholen sich wieder, wenn die Krankheit
aufgrund starker Wetterwechsel und heftiger Regenfälle auftritt.
top
In meinem
Buch "Das Buch der Rose" schreibe ich zwar nicht
über gärtnerische Aspekte, ich habe aber für mich selbst entdeckt, dass ein Rosengarten
völlig neue Dimensionen erhält, wenn die unterschiedlichen Sorten plötzlich anfangen,
Geschichten zu erzählen...
Auch mein
zweiter Roman bietet ein Ambiente für Rosenfreunde. Die Protagonistin in
"Lavendelblues" ist Rosenliebhaberin und hat aus ihrer Vorliebe einen Beruf
gemacht. In einem elsässischen Grenzstädtchen hat sie eine Boutique aufgemacht für
alles, was mit dem Thema Rose zu tun hat: Rosendekoration, Rosendesign, Rosen in allen nur
erdenklichen Formen. Und dieses Geschäft gilt es aus einer Notsituation zu retten... lesen Sie mehr dazu hier!
Die
Rosenfotos stammen aus meinem eigenen Rosengarten und sind wie alles andere
copyrightgeschützt.! Im Titel sehen Sie eine Louise Odier, eine 1851 von
Margottin gezüchteten Bourbonrose mit betörendem Duft.

Rosensorten
werden heutzutage auch für kleinste Behälter gezüchtet. Diese mir unbekannte Sorte
blüht an einem Südfenster bereits, wenn die Gartenrosen erst austreiben, und setzt
manchmal sogar schon im Januar Knospen an.
english
version
PLANTING ROSES
Best time to plant your roses is
in late autumn or early springtime, before the first leaves come out. Never plant while
there is any danger of frost. Small roses (e.g. moss roses), which are grown in pots, can
be planted at every time in the year, but do not forget to water them regularly in summer.
If you prepare the soil about two or three weeks before, there is enough time for settling
and getting air.
Roses do not like acid soil and grow best in chalky and nearly loamy soil. Nevertheless
you can change the soil in your garden by easy tricks:
You have an acid and
mostly humid soil with a lot of humus?
It is the most risky soil for roses. Please think over, if you could not prefer
other flowering plants - rhododendron and azalea are the ideal plants for your garden!
They are availible in many colourful varieties and every size - collecting them can be as
amazing as collecting roses. If you decide nevertheless to plant roses, be aware that they
will always be frailer and smaller than in chalky soil, they will get less flowers and
more problems with insects. Often fertilizers are not assimilated in humid soil. So you
have to invest a lot of work to keep your soil changed. You have to use more fertilizer
and chemical helps, which will destroy the natural balance in your garden. However, there
are many products to neutralize the soil, the best one is chalk. First of all you have to
dig and install a drainage to get out the humidity. Roses detest accumulated humidity. The
most ecological method can be to change the soil by topsoil. If it is not too acid you can
dig in sand and loam as well as chalk.
Your soil is containing
great parts of sand?
You will have problems with dryness in summer, the soil badly retains water
and fertilizing components. Sandy soils need a push-up by topsoil including compost, dung
and peat substitutes. Do not use real peat, which destroys the last moorlands playing an
important ecologic role on earth. Peat substitutes are even better in retaining water,
because real peat, once dried out in summer, very difficultly can be humified again! Pay
attention on hot days - probably you have to water your roses quite often.
You have a chalky soil dry
in summer and muddy after rain?
There are not much problems for your roses. Nevertheless you should make a test,
if the soil contains enough components of fertilizer. If the lack is only small, it will
be enough to give compost, a little bit good topsoil and perhaps peat substitute to such a
soil. Otherwise to have to give also dung and special fertilizers for roses. If your soil
causes "chlorosis" to your roses (leaves get more and more yellow at the edges
and nerves until they fall down), you can dig 200-300 g of sulphur powder per square meter
into the soil.
Your soil is
extremely heavy and loamy, sticky after rain and like concrete in summer?
You do not have to be sad - I have the same soil and my roses are growing
wonderfully. Most of these soils are chalky for the benefit of your roses, if not, you can
add the chalk. Just dig the hole for your rose a little bit bigger than you have to do
normally. Make a mixture with your heavy soil, a little bit of sand and some peat
substitute. If you add every year compost and dung to your soil it will be a fertile
ground! Try to get more earth-worms, because they help to ventilate the soil.
MY SPECIAL SECRET TIPS
Lavender between roses will keep away many harmful insects. Rosemary and
peppermint have similar influences. Elder trees or nasturtium near roses collect all the
greenflies and aphids on themselves. So, if you abandon a monoculture of roses, your roses
will be much healthier and you have less work with troubles.
Give coffee grounds to your coloured roses. Red roses will get more intensive colours,
flowers will be darker.
The place is so warm that your roses already sprout in February or bloom until winter? Do
not cut them in autumn as usual, cut them in March / April. The roses will be stronger and
have better flowers.
I do not use any chemical fertilizers. My roses like a mixture of good compost, dung from
sheep and horses, guano ( = dung of seabirds), algues - all fermented - and sometimes a
little bit of dried blood.
Juice of the flowers of valerian makes the flowers more beautiful and resistent against
frost. How valerian juice is working and amny more tips for every plant in your garden you
find on the page about ecological gardening.
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