Ablauf

Art Journal

Die Technik

Wie buche ich einen Kurs?

Auf der Seite Kursprogramm 2021 findet man gleich ganz oben die aktuell oder demnächst laufenden Kurse. Die Links führen direkt zum Ticketdienst. Außerdem informiere ich über neue Kurse auch in Social Media (Linkicons unten auf der Seite) und via Newsletter.

 

Wie läuft ein Workshop ab?

  • Ich nutze die Plattform Zoom für die digitalen Live-Kurse. Das ist wie interaktives Fernsehen und ermöglicht Gruppen.

Miniworkshops dauern die bei Zoom üblichen 40 Minuten, einmalig. Man interagiert via Webcam und es gibt einen integrierten Live-Chat.

Die ausführlichen Workshops umfassen mehrere 40-min-Einheiten, einmal pro Woche - hier können wir uns zusätzlich in einer Community austauschen. Für beide Kursarten gibt es ein pdf als Hand-out.

Hier gibt es Videos und Anleitungen, wie Zoom funktioniert. Vereinfacht gesagt ist es wie Videotelefonie, aber in größeren Gruppen. Um an einem Meeting teilzunehmen, braucht man keine Zoom-Software (man schaut via Browser im Ticketsystem), nur ein Mikrophon / Tonwiedergabe (Lautsprecher oder Kopfhörer) und möglichst eine Webcam.

Man schaltet sich zu, indem man den Einladungslink / das Live-Video im Ticketdienst anklickt.

Tipp für Erst-User: Schon vor Beginn den Link anklicken, dann hat man Zeit, Mikro und Kamera zu testen, ob sie gut funktionieren. Endgültig zugeschaltet wird man jedoch erst zum Workshopbeginn von der Kursleiterin.

Wichtig: Beim Anwählen von Zoom "Computeraudio benutzen" bestätigen, sonst bleibt man stumm. Die Videokamera aktiviert man unten in der Menuleiste, Video / Audio testet und konfiguriert man in "Einstellungen", einem Zahnrad oben beim Profil.

 

  • Als Ticketsystem verwende ich Eventbrite.

Ähnlich wie im echten Leben gibt es bei meinen Workshops (digitale) Eintrittskarten. Man bucht sie rechtzeitig vorher - es gibt sie je nach Art der Veranstaltung kostenlos / mit Spendenmöglichkeit (Schnupperkurse) oder kostenpflichtig (Workshops). Ohne Tickets ist eine Teilnahme nicht möglich - ich brauche diese zur technischen Arbeitserfassung. Und die Teilnehmenden werden ganz praktisch über den Ticketdienst zum Kurs zugeschaltet! Deshalb muss man auch bei kostenlosen Kursen ein Ticket nehmen!

 

  • Unsere Community verwendet Signal

Ich habe mich wegen der Datensicherheit (unabhängig von Zuckerberg) und weil's praktisch ist, für den Messengerdienst Signal entschieden. Diese kostenlose App läuft sowohl auf Desktop als auch auf dem Smartphone, auf Android wie iphone, und ist natürlich vorher zu installieren! Für alle Systeme hier der Download (oder über die App-Shops).

Die Community gibt es nur für die kostenpflichtigen Workshops, nicht für die Minikurse.

Hier können wir uns außerhalb der Lehrzeiten austauschen und unsere Fortschritte zeigen. Ich werde einmal täglich, außer an Wochenenden, ansprechbar sein, Fragen beantworten und Feedback oder Tipps geben.

 

  • Handouts

Sie werden nur an angemeldete Teilnehmer:innen als per Mail verschickt (wenn sie nicht ankommen, im Spamordner nachsehen). Die pdf-Handouts sind selbstverständlich urheberrechtlich geschützt und dürfen weder kopiert noch an Nicht-Teilnehmer:innen verteilt werden. Ihre kommerzielle Verwendung und der Gebrauch in Kursen anderer ist strengstens untersagt.

 

  • Sprachen

Kurssprache ist zunächst Deutsch. Bei genügend Interesse unterrichte ich Gruppen gerne auf Englisch oder Französisch. Französisch ist die Sprache meiner Live-Kurse vor Ort.

So funktionieren die Online-Workshops

Weil Workshops vor Ort wegen der Pandemie 2020 bis auf Weiteres nicht möglich sind, habe ich komplett auf digitale Workshops umgestellt. Technik und Inhalte zu erarbeiten, macht erstaunlicherweise eine Menge mehr Arbeit als Live-Unterricht  und ich danke allen für die Geduld! Dafür bietet das Online-Programm einen unwiderstehlichen Vorteil: Man kann daran teilnehmen, egal wo auf der Erde man wohnt! Und spart sich Reisekosten. Darum möchte ich das auch für später beibehalten, wenn möglich.

Live unterrichte ich Unterschiedliches zum Thema Paper Art und arbeite auch als Animateurin im Museum. Digital stehen Art Journals im Mittelpunkt - denn sie können uns wunderbar durch schwere Zeiten helfen. Mehr über Art Journals hier.

Im Moment unterrichte ich digital in deutscher Sprache. English workshops for groups on request. Ateliers en français pour des groupes sur demande.

Teilnehmen ist ganz einfach:

  1. Den passenden Workshop hier aussuchen.
  2. Ganz oben auf der Seite gibt es aktuelle Workshops, die Links führen direkt zum Ticketdienst.
  3. Alles andere funktioniert automatisch, einschließlich Veranstaltungslink und pdf-Versand.

Direkt zum Kursprogramm 2020/2021

Worauf es mir ankommt

Zoom ist eigentlich wie interaktives Fernsehen - und diese Möglichkeiten des Mediums möchte ich nutzen.

Was ich vor der Kamera machen möchte: Plaudern, anstacheln, inspirieren, Mut machen. Den Blick weiten. Ins Gespräch kommen.

Damit ist bereits gesagt, was es bei mir nicht geben wird: Ich werde nicht vor laufender Kamera stundenlang allein vor mich hin wursteln, wie man das von Tutorials auf youtube kennt.

Ich möchte meinen Teilnehmer:innen weniger beibringen, wie man einen Pinsel perfekt aufs Papier setzt, sondern wie man neue Perspektiven einnimmt, einen kreativen oder künstlerischen Blick entwickelt, mit Alltagsgegenständen Ungewöhnliches anstellt. Bei Art Journals gelingt uns das Ergebnis nämlich dann am besten, wenn wir uns frei machen können von Gelerntem, von festen Vorgaben und all den kleinmachenden Erwartungen von außen oder im eigenen Kopf.

Ich werde dabei Dinge zeigen, natürlich entweder in die Kamera halten oder als Fotos übertragen. Die eigentlichen Anleitungen, die man braucht, sind m. M. n. jedoch viel besser in einem pdf aufgehoben, das man sich jederzeit anschauen oder für den eigenen Arbeitsplatz ausdrucken kann.

Unsere Art Journals kann man allgemein definieren. Darum geht es in den Workshops:

Es ist Kreativsein rund ums Papier, mit Wildheit, Spieltrieb, Mut und Intuition.

Art Journals sind immer auch ein Stück Selbstfürsorge. Deshalb sind sie in unseren unsicheren und verunsichernden Zeiten Gold wert.

In der Zeit der völligen Isolation im Frühjahr in Frankreich wegen COVID-19 war mir Art Journaling eine Form der Zwiesprache; eine Methode, den Boden nicht unter den Füßen zu verlieren und all das auszuhalten, wofür ich zwar keine Worte mehr fand, aber Farben.

Gleichzeitig konnte ich wild und ohne Leistungsdruck neue Techniken ausprobieren und lernen, wie man aus einem völlig verhunzten Blatt noch etwas Schönes schöpfen kann. Das erfahren wir auch: wie wertvoll Scheitern ist!

Wie die eigene Kreativität zur Quelle der Freude und Selbstfürsorge werden kann, den Spaß beim Sammeln und Werkeln - das möchte ich weitergeben!

Disclaimer: Art Journaling ist keine Therapie und kann eine solche nicht ersetzen. Menschen, die beim Umgang mit Gefühlen getriggert werden könnten, suchen sich bei entsprechenden Kursen eine andere Technik aus.

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