Webinare

Art Journal

Paper Art Workshops Online

Während der Pandemie - solange Workshops vor Ort noch nicht möglich sind - konzentriere ich mich auf digitale Workshops. In diesem Jahr stehen Art Journals im Mittelpunkt - denn sie können uns auch durch schwere Zeiten helfen. Wann es losgeht, erfahrt ihr per Newsletter! Das aktuelle Programm gibt es dann hier (in Arbeit). Das Online-Programm soll aber auch später erhalten bleiben, schließlich hat nicht jede/r die Möglichkeit, eigens für einen Workshop nach Frankreich zu fahren!

Worauf es mir ankommt

Ich arbeite via Zoom, Community und pdf-Hand-outs.

Zoom ist eigentlich wie interaktives Fernsehen - und diese Möglichkeiten des Mediums möchte ich nutzen.

Was ich vor der Kamera machen möchte: Plaudern, anstacheln, inspirieren, Mut machen. Den Blick weiten. Ins Gespräch kommen.

Damit ist bereits gesagt, was es bei mir nicht geben wird: Ich werde nicht vor laufender Kamera stundenlang allein vor mich hin wursteln, wie man das von Tutorials auf youtube kennt.

Ich möchte meinen Teilnehmer:innen weniger beibringen, wie man einen Pinsel perfekt aufs Papier setzt, sondern wie man neue Perspektiven einnimmt, einen kreativen oder künstlerischen Blick entwickelt, mit Alltagsgegenständen Ungewöhnliches anstellt. Bei Art Journals gelingt uns das Ergebnis nämlich dann am besten, wenn wir uns frei machen können von Gelerntem, von festen Vorgaben und all den kleinmachenden Erwartungen von außen oder im eigenen Kopf.

Ich werde dabei Dinge zeigen, natürlich entweder in die Kamera halten oder als Fotos übertragen. Die eigentlichen Anleitungen, die man braucht, sind m. M. n. jedoch viel besser in einem pdf aufgehoben, das man sich jederzeit anschauen oder für den eigenen Arbeitsplatz ausdrucken kann.

Unsere Art Journals kann man allgemein definieren. Darum geht es in den Workshops:

Es ist Kreativsein rund ums Papier, mit Wildheit, Spieltrieb, Mut und Intuition.

Art Journals sind immer auch ein Stück Selbstfürsorge. Deshalb sind sie in unseren unsicheren und verunsichernden Zeiten Gold wert.

In der Zeit der völligen Isolation im Frühjahr in Frankreich wegen COVID-19 war mir Art Journaling eine Form der Zwiesprache; eine Methode, den Boden nicht unter den Füßen zu verlieren und all das auszuhalten, wofür ich zwar keine Worte mehr fand, aber Farben.

Gleichzeitig konnte ich wild und ohne Leistungsdruck neue Techniken ausprobieren und lernen, wie man aus einem völlig verhunzten Blatt noch etwas Schönes schöpfen kann. Das erfahren wir auch: wie wertvoll Scheitern ist!

Wie die eigene Kreativität zur Quelle der Freude und Selbstfürsorge werden kann, den Spaß beim Sammeln und Werkeln - das möchte ich weitergeben!

Beaglemix Bilbo von Butterblum

Die Natur im Mittelpunkt

Was das Nature Writing fürs Schreiben ist, ist für mich Art Journaling mit der Natur für künstlerische Techniken.

In all meinen Workshops gibt es Bezüge zur Natur, meist steht sie sogar im Mittelpunkt unseres Schaffens - ob beim Sammeln oder Montieren.

Ich begreife Art Journaling als eine ideale Technik, um eigene Perspektiven zu verschieben oder sich selbst in neue Beziehungen zu setzen. Wir versuchen, die Natur zum sprechenden Subjekt zu machen, statt zum untergeordneten Objekt. Wir lernen, unseren Sinneswahrnehmungen in der Natur zu vertrauen. Mit den Art Journals treten wir in einen Dialog. Obendrein lehrt uns die Natur Wissen über ihre Funde und Geschenke.

Mein Hund und "Inspirational Manager" Bilbo stöbert mir meist die schönsten Naturfunde auf. Er lehrt mich, die Welt aus völlig ungewohnten Perspektiven wahrzunehmen. Es kann darum durchaus passieren, dass er mir zuweilen bei den Kursen assistiert.